19.02.2026 19:30 Uhr
CSU setzt auf solide Finanzen und starke Wirtschaft

Nachbericht zur CSU-Wahlversammlung in Oberlauterbach
Oberlauterbach. Marktgemeinderat Daniel Gürtner stellte am Donnerstagabend zu Beginn der CSU-Wahlversammlung fest, dass in den vergangenen sechs Jahren vieles erreicht worden sei – besonders in der Altgemeinde Oberlauterbach. Beispielhaft nannte er den Geh- und Radweg zwischen Baldershausen und Oberlauterbach, das neue Baugebiet, den Erwerb der Schlossgaststätte, den Glasfaserausbau, den Bau des Funkturms sowie die Planungen zum Hochwasserschutz. Bürgermeister Florian Hölzl präsentierte das Zukunftsprogramm und berichtete, dass die Bauarbeiten für das Hochwasserrückhaltebecken im April vergeben werden sollen: „Nach Planungs-, Genehmigungs- und Förderverfahren wird es Zeit, dass die Bagger rollen.“ Auf die Inbetriebnahme des Funkturms habe die Gemeinde allerdings keinen direkten Einfluss. Man bleibe aber hartnäckig dran. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sei es in den letzten Jahren gelungen, hohe Fördermittel zu sichern und die eigene Finanzkraft zu stärken. Die Gewerbesteuer sei auf über 2,5 Millionen Euro gestiegen, zeitweise sogar auf über drei Millionen. Dies sei der starken heimischen Wirtschaft zu verdanken, die weiter unterstützt werden müsse. Simone Schmaus betonte das Potenzial einer engeren Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Die Verwirklichung des Wasserstoffzentrums, für das der Bund 54 Millionen Euro bewilligt habe, sei eine wichtige Aufgabe, ergänzte 3. Bürgermeister Hyronimus. Zudem sollen im WTAZ-Gelände und darüber hinaus Ansiedlungsmöglichkeiten für Unternehmen geschaffen werden. Angesichts globaler Herausforderungen müsse man klare Prioritäten setzen, so Hölzl. Unter der Moderation von Marktgemeinderat Daniel Stieglmeier stellten sich die Kandidaten für Gemeinderat und Kreistag vor. Nach der Wahlaufklärung verabschiedete Benedikt Bracher die Gäste mit dem Appell, Pfeffenhausen gemeinsam weiter voranzubringen.

