23. Januar 2026
CSU startete in den Wahlkampf – Geilersdorfer und Hölzl sprachen

Rainertshausen. Die CSU Pfeffenhausen lud am Donnerstagabend in das Gasthaus Hagn, um in den Wahlkampf für die Kommunalwahlen zu starten. Nach der Begrüßung durch Marktgemeinderat Thomas Rami hielt Fraktionssprecher Michael Wensauer Rückschau. Er berichtete von der kollegialen Zusammenarbeit im Kommunalparlament und zeigte auf, dass viele Punkte aus dem Wahlprogramm von 2020 abgearbeitet seien oder sich in der Umsetzung befänden. Man habe nicht nur angekündigt, sondern geliefert. Beispielsweise nannte er den Neubau und die Sanierung von Kindertageseinrichtungen, den Turnhallenbau, Straßensanierungen, den Breitbandausbau oder auch die Tagespflege. Motor all dessen sei Bürgermeister Florian Hölzl.
In einem Grundsatzreferat sprach Hölzl davon, dass man den Wahlkampf ernsthaft und voller Energie führen wolle: „Wir geben die Verantwortung in die Hände der Bürgerschaft zurück und bitten um eine Vertragsverlängerung.“ Wenn man sicherlich auch nicht jede Erwartung erfüllen konnte, so sei doch spürbar, dass man sich auf den Weg gemacht habe. Vieles sei verwirklicht und angestoßen worden. Hieran wolle er mit seinem Team anknüpfen: „Nicht leichter werdender Rahmenbedingungen zum Trotz sind wir überzeugt, dass wir unsere Gemeinde positiv weiterentwickeln können. Dafür müssen wir zusammenhelfen, Herausforderungen mutig angehen und klare Prioritäten setzen.“ Vom Stil her wolle man pragmatische Entscheidungen auf der Grundlage des ausgearbeiteten Zukunftsprogramms treffen: „Wir wissen, wo wir hin wollen. Wir haben einen Kompass.“ Inhaltlich nannte er zahlreiche Vorhaben, die auf der Agenda stünden. So sprach er die Notwendigkeit an, mehr Plätze für den schulischen Ganztagsunterricht zur Verfügung zu stellen: „Wir müssen auf den Rechtsanspruch und den tatsächlichen Bedarf reagieren.“ Passieren solle das konkret auf dem Grundstück Krausgarten 12, anrainend an die Schule. Nicht nachlassen wolle man bei der städtebaulichen Revitalisierung, hier gelte der Fokus dem Pöllingerareal, das zum Bürger- und Gesundheitszentrum weiterentwickelt wirdl. Die Sicherung der medizinischen Versorgung sei ein „dickes Brett“, aber wichtiger denn je. Weiter Themen seien der Ausbau des Geh- und Radwegenetzes, die Sanierung von Straßen, der Hochwasserschutz, die Entwicklung neuer Wohnformen und nicht zuletzt die Stärkung der heimischen Wirtschaft und damit auch der gemeindlichen Finanzkraft.
In einer kurzweiligen Vorstellungsrunde präsentierten sich die zwanzig Bewerberinnen und Bewerber für den Marktgemeinderat. Moderiert wurde die Runde durch Marktgemeinderat Maximilian Hagn. Das Team, so Hagn, komme aus allen Altgemeinden, habe verschiedene Wurzeln, gemeinsam seien allen die Leidenschaft für Pfeffenhausen. Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer skizzierte ihre Vorstellungen für den Landkreis. Sie wolle zuhören, abwägen und entscheiden. Über die Wahlregularien klärten dritter Bürgermeister Josef Hyronimus und Gemeinderatskandidatin Simone Buss auf, ehe die Versammlung in einem lockeren Austausch mündete.

