01.03.2026 / Thonhausen
„Mit Leidenschaft, Verstand und Kompass für unsere Heimat“

Das Kandidatenteam der CSU Pfeffenhausen (Berli Berlinski)
CSU-Team will mit Schwung in die nächsten sechs Jahre gehen
Pfeffenhausen. Am Sonntag lud die CSU in das Café am Hopfenturm nach Thonhausen zum Wahlkampfabschluss. Nach der Begrüßung durch Marktgemeinderat Daniel Stieglmeier hielt Fraktionssprecher Michael Wensauer Rückschau. Gemeinsam habe man in den letzten Jahr viel erreicht. Die Erfolge reichten vom Bau der Kindertageseinrichtung Bachspatzen über die Generalsanierung des Nardinikindergartens, den Turnhallenneubau, die Ertüchtigung der Grund- und Mittelschule, die Pumptrack-Anlage, die Tagespflege, den Bau von Hochwasserrückhaltebecken, die Kläranlagenanschlüsse Tabakrieds und Rainertshausens, den Breitbandausbau, neue Geh- und Radwege bis hin zu Straßensanierungen. Die Nachnutzung des Brandlgeländes durch die Firma Leipfinger-Bader oder auch die Ansiedlung der Firmen Aldi und dm zeigten, dass „wir eine Gemeinde mit Zukunft sind“, so Wensauer. Zukunftsträchtig sei auch das Wasserstoffzentrum. Es sei gelungen, drei Hochschulen hierher zu lotsen und gleichzeitig durch Gesellschaftsgründungen und eine hundertprozentige Förderung kommunale Risiken zu begrenzen. Diese ganzheitliche Entwicklung sei ein Gemeinschaftswerk, wobei Bürgermeister Florian Hölzl die Schlüsselperson sei. Er sei ein verlässlicher Gestalter mit Haltung.
Hölzl stellte das Zukunftsprogramm vor. Man wolle pragmatisch entscheiden, habe aber eine Idee für die Zukunft: „Gerade in komplexen Zeiten muss Kommunalpolitik wissen, wo sie hin will.“ Es sei wichtiger denn je, klare Prioritäten zu setzen und die heimische Wirtschaft zu unterstützen, um sich notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und sozialen Zusammenhalt weiter leisten zu können. In Sachen Infrastruktur sprach er die Instandhaltungen von Straßen, Wegen und Brücken, Energieeffizienzmaßnahmen auf der Kläranlage, ein Konzept zur Kanalsanierung und Investitionen in den Hochwasserschutz an. Mit neuen Radwegen, zum Beispiel in Richtung Rainertshausen, wolle man zur Vernetzung der Dörfer beitragen und den Freizeitwert stärken. Im Bereich der Bildung wolle man mehr Ganztagsplätze schaffen und damit auf den Rechtsanspruch für Grundschulkinder reagieren. Eine Nachbarschaftshilfe, eine Erstanlaufstelle für Vereine, ein Gemeindebus und ein breitgefächertes Angebot im neuen Bürgerzentrum sollten den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Mit dem Bürgerzentrum und den dort praktizierenden Ärzten würde auch zur medizinischen Grundversorgung beigetragen werden. Dabei verliere man die finanzielle Leistungsfähigkeit nicht aus den Augen. Er rief dazu auf, sein Team zu unterstützen, damit es mit Pfeffenhausen gut weitergehe.
Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer präsentierte ihr Programm für den Landkreis. Sie wolle auf die Menschen zugehen. Einen Schwerpunkt lege sie auf eine flächendeckende medizinischen Versorgung.
Nachdem sich alle Kandidaten für Gemeinderat und Kreistag vorgestellt hatten, richtete 3. Bürgermeister Josef Hyronimus einen Schlusappell an die Versammelten: „Lasst uns gemeinsam für Florian Hölzl und dieses starke Team werben. Wir sind bereit, Verantwortung für unsere Heimat zu übernehmen, mit Leidenschaft, Verstand und Kompass.“

