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Weiter geht`s Pfeffenhausen – aus Überzeugung für die Heimatgemeinde

08. Dezember 2025

Bürgermeister Florian Hölzl und Kandidatenteam einstimmig für Kommunalwahlen 2026 nominiert

Pfeffenhausen. Am Donnerstagabend nominierten die Mitglieder der CSU Pfeffenhausen den bisherigen Amtsinhaber Florian Hölzl erneut zum Bürgermeisterkandidaten der Partei. Unter der profunden Wahlleitung von Altbürgermeister Karl Scharf wurden ebenfalls einstimmig zwanzig Bewerberinnen und Bewerber für die Marktgemeinderatswahlen im März nächsten Jahres aufs Schild gehoben.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Schlossgaststätte in Oberlauterbach schlug Dritter Bürgermeister Josef Hyronimus Florian Hölzl neuerlich für das Bürgermeisteramt vor: „Florian hat in den letzten Jahren unglaublich viel in Bewegung gesetzt und dabei alle im Marktgemeinderat vertretenen Fraktionen in vorbildlicher Art und Weise eingebunden. Er ist ehrgeizig, erfahren und ehrlich.“ Pfeffenhausen sei für ihn eine Herzenssache. Das habe er zuletzt unter Beweis gestellt, als er sich trotz entsprechender Bitten aus allen Landkreisteilen und nicht nur aus den Reihen der Christsozialen gegen eine Landratskandidatur, sondern für einen Verbleib in seiner Heimatgemeinde entschieden habe.

In einer Grundsatzrede hielt Bürgermeister Florian Hölzl sodann Rückschau und skizzierte gleichzeitig die zentralen Herausforderungen der nächsten Wahlperiode. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen, von den Altlastenfunden auf dem Grundstück der jetzigen Kindertageseinrichtung Bachspatzen über Corona und Energie- und Wirtschaftskrisen infolge weltpolitischer Verwerfungen, habe man auf der Grundlage des in den Vorperioden Erreichten einen Aufbruch in vielerlei Bereichen organisieren können. Mit Rekordhaushalten über der Marke von 25 Millionen Euro drehe man ein „großes Rad“ und investiere in die kommunale Infrastruktur und damit in die Zukunft der moderat wachsenden Gemeinde. Die Steigerung der eigenen Finanzkraft und eine kluge Fördermittelpolitik ermöglichten dies. Offen räumte er ein, dass die Vorhaben der letzten Jahre aber auch die Aufnahme neuer Kredite notwendig machten. In den Bau und Unterhalt von Straßen und Wegen seien in seiner Verantwortung rund 10,5 Millionen geflossen, in die Abwasserbeseitigung mit Auflassung zweier Teichkläranlagen rund 6,9 Millionen, in den Bau und die Sanierung von Kindertageseinrichtungen knapp sieben Millionen, in den Hochwasserschutz fast 2,5 Millionen und in den Breitbandausbau circa zwei Millionen, um ein paar Beispiele zu nennen.

Gemeinsam mit seinem Team, das Pfeffenhausen in seiner Vielfalt abbilde und auf das er mächtig stolz sei, so Hölzl, wolle er den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Mit Verstand und ganz viel Herz wolle man gemeinsam das „Schiff Pfeffenhausen“ auf hoher See auf Kurs halten. Das Wahlprogramm, das sich aktuell in Ausarbeitung befinde, werde eine breite Themenpalette zum Gegenstand haben. Kinder, Jugend, Familie und Senioren, Wirtschaft und Infrastruktur, Natur und Umwelt, Feuerschutz und eine serviceorientierte Verwaltung gehörten hierzu.

Nach Hölzls Rede, die auf anhaltenden Applaus stieß, wurde er einstimmig als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. Im Anschluss daran stellten sich die zwanzig Bewerberinnen und Bewerber für die Gemeinderatswahl persönlich vor und betonten, weshalb sie sich für ein kommunalpolitisches Engagement entschieden hätten. Aus Heimatverbundenheit wollten sie sich für Pfeffenhausen engagieren und sich dabei bewusst an der Seite des amtierenden Bürgermeisters ins Zeug legen, so der Tenor der Kurzvorstellungen. Tradition und Fortschritt zu vereinen und dabei gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stiften, sei das große Ziel. Die einstimmig angenommene Bewerberliste lautet wie folgt: Florian Hölzl, Josef Hyronimus, Michael Wensauer, Petra Ruhland, Thomas Rami, Maximilian Hagn, Martina Penger, Michael Stiglmaier, Alexander Borde, Simone Buss, Benedikt Bracher, Florian Steiger, Tanja Blüml, Daniel Stieglmeier, Alexander Maier, Stefan Franz, Daniel Gürtner, Simone Schmaus, Christian Sperger und Hermann Dürmeyer. Als Ersatzleute unterstützen Andreas Simmel, Hans-Peter Forster, Johannes Huber, Dominik Prücklmaier und Christoph Holland das Team.

CSU-Kreisvorsitzender Florian Oßner überbrachte die guten Wünsche des Kreises, betonte die enge Zusammenarbeit mit dem Pfeffenhausener Rathaus-Chef und bezeichnete Pfeffenhausen als Musterknaben des nördlichen Landkreises, auf den geschaut werden würde. Mit den wahltechnisch notwendigen Regularien und einer Vorausschau auf die anstehenden Werkstattgespräche mit externen Gesprächspartnern endete die kurzweilige Nominierungsversammlung.