CSU setzt auf Digitalisierung in der Fläche der Gemeinde
Koppenwall. Am Donnerstag lud die CSU ins Gasthaus Zieglmaier ein. Alexander Borde begrüßte die Gäste und rief zur Teilnahme an der Wahl auf. Bürgermeister Florian Hölzl stellte das Zukunftsprogramm vor und ging besonders auf die Digitalisierung ein. Mit dem Glasfaserausbau der Telekom im Hauptort Pfeffenhausen sowie dem laufenden geförderten Breitbandausbau im Umland, der bald abgeschlossen wird, sei man trotz bürokratischer Verfahren gut vorangekommen. Insgesamt investiere die Gemeinde rund 4,7 Millionen Euro, um schnelles Internet flächendeckend bereitzustellen. Bund und Land förderten mit 90 Prozent. „Wir reden nicht nur von gleichwertigen Lebensverhältnissen, wir handeln auch danach“, betonte Hölzl. Auch bei der Mobilfunkversorgung gebe es Fortschritte: Die Sendemasten Tabakried und Oberlauterbach seien bereits errichtet. Eine leistungsfähige Datenanbindung sei für Familien, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe unverzichtbar, unterstrich Tanja Blüml, die mit ihrem Mann in Dürnwind einen Hopfenbetrieb führt. Ziel sei es, die noch an Kupferleitungen hängenden Gebäude mit staatlicher Unterstützung ans Glasfasernetz zu bringen, so Hölzl. Zudem plädierte er für eine zentrale App der Gemeinde, um den Bürgerservice zu verbessern und Vereinen die Möglichkeit zu geben, Informationen einzustellen.
Landratskandidatin Claudia Geilsersdorfer stellte sich vor. Sie stehe für einen wirtschaftlich starken Landkreis mit serviceorientierter Verwaltung, wolle zuhören, integrieren, Entscheidungen gemeinsam mit Betroffenen treffen und Verantwortung übernehmen. Unter der Moderation von Maximilian Hagn und Josef Hyronimus präsentierten sich die Kandidaten für Gemeinderat und Kreistag. Hyronimus betonte die Bedeutung einer hohen Wahlbeteiligung für eine starke regionale Vertretung im Kreistag. Gemeinsam mit Simone Buss informierte er über die Wahlregularien.




