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Geilersdorfer will Profil des Landkreises als Innovationsstandort schärfen

21. Februar 2026
CSU-Landratskandidatin lud zum energiepolitischen Gespräch auf das Gelände des Wasserstoffzentrums

Pfeffenhausen. Zu einem wirtschafts- und energiepolitischen Gespräch luden CSU-Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer und Bürgermeister Florian Hölzl auf das Gelände des künftigen Wasserstoffzentrums ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Frauen Union und Mittelstandsunion. Geilersdorfer betonte, dass ein wirtschaftlich starker Landkreis die Grundlage für Zukunftschancen aller Generationen bilde. Angesichts veränderter globaler Rahmenbedingungen gelte es, neue Wege zu gehen und das Profil des Landkreises als Innovationsstandort weiter zu schärfen. Biomasse und Sonnenenergie spielten bei der heimischen Energieversorgung bereits heute eine wichtige Rolle. Nun müsse vor allem die Speicherung gemeinsam mit Partnern der Energiewirtschaft vorangetrieben werden. Grünem Wasserstoff komme dabei als Energiespeicher im dezentralen Energiesystem der Zukunft zentrale Bedeutung zu. Dr. Tobias Brunner, Geschäftsführer der Hy2B Wasserstoff GmbH, erläuterte die Funktionsweise des 5-Megawatt-Elektrolyseurs in Pfeffenhausen. Perspektivisch könne noch in diesem Jahr die preisliche Parität mit Diesel erreicht werden. Vor allem im Schwerlastverkehr und in der Luftfahrt entstünden dadurch marktwirtschaftlich getriebene Anwendungen für heimisch erzeugten grünen Wasserstoff. Bürgermeister Florian Hölzl stellte die Planungen für das Technologiezentrum für Wasserstoff in der Mobilität (WTAZ) vor. Ziel sei es, eine Entwicklungsumgebung für Hochschulen und Unternehmen zu schaffen, um Wasserstoff praxisnah zur Anwendung zu bringen. Die zugesagte Bundesförderung in Höhe von 54 Millionen Euro sei ein wichtiger Schritt. Mit den Hochschulen Landshut, Regensburg und Ingolstadt würden künftig drei akademische Partner vor Ort vertreten sein. Trotz positiver Signale bleibe die Umsetzung eine anspruchsvolle Aufgabe. Sein Dank galt dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner für dessen Unterstützung.